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FAQs

Was bedeuten die Buchstaben „DO“?

Die Buchstaben „DO“ stehen für Diplom in der Osteopathie. Ursprünglich kommt dieser Titel aus den USA und bedeutete in erster Instanz „Diplomated Osteopath“. Später wurde er unbenannt zu „Doctor in Osteopathy“. In Europa blieb man bei der ursprünglichen Bedeutung.
Der VOD, als einziger aller Berufsverbände, fügt den Buchstaben des Landes hinzu, in dem das „Diplom“ ausgestellt wurde und hat den Titel „DO“ als Marke registrieren lassen: z.B. D.O.®(A), für Österreich.

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Ist ein Osteopath ein Physiotherapeut oder ein Arzt?

Ein Osteopath ist ein Osteopath.

In Deutschland wird Osteopathie oftmals als eine berufsbegleitende, zusätzliche Ausbildung für medizinische und/oder paramedizinische Berufe angesehen (Arzt, Physiotherapeut, und unter bestimmten Voraussetzungen einer Zusatzqualifikation auch der Masseur und medizinische Bademeister). Deshalb kommt es vor, dass Osteopathie in Form einzelner Techniken in die schulmedizinische oder physiotherapeutsche Behandlung integriert wird. Jedoch ist Osteopathie mehr als ihre Techniken und sie versteht sich als eigenständiger medizinischer Beruf. Für Sie als Gesundheitsfürsorgekonsumenten sollte es eindeutig sein, mit wem Sie es zu tun haben und welche Art der Fürsorge sie erwarten dürfen.

Die derzeitige, deutsche Rechtsgrundlage ist, dass man (solange Osteopathie ein nicht vollständig anerkannter Beruf ist) die zusätzliche Erlaubnis für die Ausübung der Heilkunde benötigt um als Osteopath legitimiert tätig zu sein.

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Benötige ich ein Rezept für eine osteopathische Konsultation?

Der Osteopath ist in der Erst-Gesundheitsfürsorge tätig. Sie benötigen demnach kein Rezept von einem Hausarzt oder einem Facharzt, um zu einem Osteopathen gehen zu können, es sei denn, ihre Krankenkasse hat ein Rezept, eine Überweisung oder Ähnliches als zusätzliche Auflage für eine Kostenrückerstattung.
In Deutschland wurde die Osteopathie zur Heilkunde erklärt; somit ist es per Gesetz geregelt, dass Osteopathie nur von Ärzten und Heilpraktikern ausgeübt werden darf; diese beiden Berufsgruppen benötigen grundsätzlich kein Rezept.

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Wieviele osteopathische Behandlungen benötige ich?

Die Anzahl der Behandlungen ist u.a. abhängig von Art und Chronizität (Dauer) der Beschwerden. D.h. diese Frage ist nur schwer zu beantworten, da diese sehr individuell betrachtet werden muss. Jedoch kann man sagen, dass durchschnittlich nach 2 bis 3 Behandlungen eine Veränderung/Verbesserung der Beschwerden eintreten sollte. Ihr Osteopath wird Ihnen gern Auskunft über die zu erwartende Prognose ihres Beschwerdebildes geben.

 

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Was sind funktionelle Beschwerden?

„Funktionelle Beschwerden“ bedeuten, dass sich keine deutlichen Veränderungen des menschlichen Körpers feststellen lassen. Charakteristisch für funktionelle Beschwerden ist, dass nachweislich keine Schäden an Organen oder Geweben bestehen. Dennoch funktioniert der Körper nicht mehr optimal, die Funktionen sind gestört. Beispiele für funktionelle Beschwerden sind chronische Müdigkeit, Reizdarmsyndrom, Fibromyalgie, funktionell verminderter Blutzuckerspiegel (Hypoglycämie) etc.

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